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Wir danken allen, die unsere Veranstaltungen besucht haben und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

Programm

Wann?
Wo?
Was?

Freitag, 13.11.2009
19.30 Uhr

Broadway, Paulinstr. 18

"Wer tötete Victor Fox?"
Drama, Komödie, USA 2002

Hausfrau Grace aus Chicago träumte jahrelang davon, endlich den legendären Schnulzenkönig Victor Fox zu treffen. Gerade als ihr Traum in Erfüllung gehen sollte, wird ihr Leben völlig unerwartet erschüttert: Ihr Ehemann verlässt sie und ihr geliebtes Idol wird ermordet. Kurz entschlossen fliegt Grace zur Beerdigung nach England. Dort lernt sie das bestgehütete Geheimnis des Schmusesängers kennen - seinen Liebhaber Dirk. Zurück in Chicago beschließen sie den Tod ihrer großen, gemeinsamen Liebe aufzuklären. Gemeinsam mit Graces zwergwüchsiger Schwiegertochter gerät das ungleichee Paar in peinliche Skandale und gefährliche Abenteuer. Doch können ein besessener Fan, ein übellauniger Lover und eine zickige Zwergin tatsächlich einen Mörder fangen?

17.11.-27.11.2009

A/B-Foyer der Universität Trier

Aufgespießt – Homosexualität in der Karikatur
Ausstellung

Als Ausdrucksform der Kritik gesellschaftlicher und politischer Verhältnisse entstand im 16. Jahrhundert die Karikatur. Eine Karikatur kann kritisieren, kommentieren, überzeugen und belehren und den Betrachter zum Lachen bringen.

Schwule und Lesben als Gegenstand einer Karikatur, das ist spätestens mit der Homoehe nichts besonderes mehr. Die Erfolge der Comics von Ralf König unter Schwulen sind ein Beleg dafür, dass inzwischen auch hier über die Karikierung ihrer Lebenswelten herzlich gelacht werden kann. Dem war nicht immer so. Lange Zeit wurde sich nur auf die Kosten der Schwulen lustig zu machen und bei Schwulen war die Karikatur gefürchtet und galt als unseriös oder vulgär. Durch nähere Betrachtung lässt sich aus Karikaturen das Fremdbild und das Selbstbild von Schwulen erkennen. Die Grenzen der Gattung Karikatur sind fließend und es werden auch die Übergangsformen zur künstlerischen Zeichnung und zum Comic dargestellt.

Viele Karikaturen thematisieren auch das Verhältnis der Heterosexuellen zu den Homosexuellen. Dies ist für die Karikaturisten eine Gelegenheit, die Vielfalt von Reaktionen vorzuführen - von bloßem Staunen und Verwundern über Abneigung und Ekel bis zum Ruf nach Polizei und Staatsanwalt, aber auch Interesse am Fremden bis zu leiser Faszination lassen sich beobachten.In der Ausstellung gibt es eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten der Karikatur.

Mittwoch,
18.11.2009
20 Uhr

SchMIT-Z,
Mustorstr. 4
Nächstenliebe für alle!(?)
Ein Vortrag über die Vereinbarkeit von Homosexualität und Kirche


Homosexuell und christlich zugleich? Ein Stigma ist wohl nicht schlimm genug? Das werden christliche Lesben und Schwule immer wieder gefragt, wenn sie von ihrem Leben zwischen Szene und Spiritualität erzählen. Und von ihrem Traum von einem  Leben, in dem sich beides verbinden lässt. Vierzig Jahre Cristopher Street Day heißt auch vierzig Jahre christliche Lesben- und Schwulenbewegung. Vier Jahrzehnte Aufbruch, Kampf und Diskussionen mit Kirchen um das Recht, so zu sein wie wir sind.

Eine bunte, höchst lebendige Szene ist in dieser Zeit entstanden, bei der der Regenbogen – ein uraltes christliches Symbol – noch viele weitere Schattierungen erhält. Manche Lesben und Schwule haben den konservativen Kirchen und ihren Lehrmeinungen den Rücken gekehrt; gleichzeitig tummeln sich innerhalb der christlichen Regenbogen-Gruppen z.B. kirchenpolitisch Engagierte, Gruppen für lesbische Pfarrerinnen, Schwule Theologen, Evangelikale, lesbische Katholikinnen, ehemalige Ex-Schwule und Queer-Gottesdienste in deutschen Großstädten. Von der Queer-Szene oft belächelt oder gar als VerräterInnen an der homosexuellen Sache verkannt, versuchen hier Männer und Frauen ihre spirituelle Heimat zu finden und sich als eigene Bewegung innerhalb des kirchenpolitischen Spektrum miteinander zu solidarisieren und ihre Kräfte zu bündeln.

Die ReferentInnen werden über Entstehungsgeschichte und Hintergründe  dieser Bewegung informieren, die Veränderungen in den Kirchen sowie die eigenen  Standorte in der Schwulen- und Lesbenbewegung beschreiben und vorsichtige Zukunftsprognosen wagen.

Vortragende sind:

Andrea Krüger (Dietzenbach), Netzwerk katholischer Lesben NkaL
Raphael Brückmann (Münster), Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche HuK

Eintritt frei

Donnerstag,
19.11.2009
19.30 Uhr

Broadway, Paulinstr. 18

"For the Bible tells me so"
Dokumentation, USA 2007

„So steht es in der Bibel geschrieben“, das ist die Argumentation, die fundamentalistische Christen zur Rechtfertigung ihrer Homophobie anbringen. "For the Bible Tells Me so" ist ein außergewöhnliches Porträt von fundamentalistischen Eltern lesbischer und schwuler Kinder.
Fünf streng religiöse Familien werden interviewt - über ihren Alltag, ihre Religiosität. Vor allem aber darüber, wie die Homosexualität ihrer Kinder ihr Leben veränderte. Neben den Familien kommen auch hochrangige Würdenträger verschiedener Konfessionen zu Wort. Ein dokumentarischer Blick auf das, was die Bibel laut Lehrmeinung über Homosexualität sagt - und was sie wirklich sagt.

Montag,
23.11.2009
19.00 Uhr c.t.

Universität Trier, Raum
C 10 (C-Gebäude)

„(Wider)natürlich?! Homosexualität im Lichte der Evolution.“
Vortrag


Homosexualität, so glaubte man lange, kann sich nicht als erbliches Merkmal in der Evolution entwickelt haben, da sie nicht zur Fortpflanzung führt. Aber auch Erklärungen durch Umwelteinflüsse blieben unbefriedigend. So erwies sich Homosexualität sogar als ausgesprochen resistent gegenüber (Um-)Erziehungsversuchen. Und so gewann ein neues evolutionsbiologisches Szenario an Zustimmung. Es wurde möglich, als man erkannte, dass es unterschiedliche Formen der Fortpflanzung gibt und dass die Sexualität über die Fortpflanzung hinaus weitere wichtige Funktionen hat.

Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Darwins Briefwechsel in Cambridge (England). Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. In den aktuellen wissenschaftlichen und weltanschaulichen Kontroversen hat er sich öffentlichkeitswirksam und engagiert für die Vermittlung evolutionsbiologischer Kenntnisse eingesetzt.

Eintritt frei

Samstag,
28.11.2009,
20.00 Uhr

ehem. Reichsabteikirche St. Maximin,
Maximinstraße 18b

"Boeuf Katastroff"
Konzert der Zauberflöten - ein Chor schwuler Männer


Die Zauberflöten sind ein Chor schwuler Männer und prägen seit 1994 die Chorlandschaft der großen schwulLesBischen Chöre in Köln maßgeblich mit.

Doch das Singen ist nicht alles, die Zauberflöten wollen mehr: Ziel der Arbeit sind unterhaltsame Bühnenprogramme, die Gesang, Choreographie, eigene Texte und Moderationen vereinen und dem Publikum einen runden Abend bieten. Sechs abendfüllende Programme sind so bisher entstanden.

In Trier gastieren die Zauberflöten mit ihrem neuen Programm BOEUF KATASTROFF

Freut Euch auf einen erlesenen Rahmen, musikalische Grüße aus der Küche, aber auch auf unerwartete Wendungen und kulinarische Choreographien am Rande des ganz normalen Wahnsinns zwischen Topf und Pfanne, denn BOEUF KATASTROFF ist Programm.

Nähere Infos gibt es hier.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.
Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen von ticket-regional und online.

Samstag,
28.11.2009
22.00 Uhr

Ex-Haus,
Zurmaiener Straße 114

HoMosella Abschlussparty
Die legendäre Abschlussparty diesmal im großen Exil. DJ Ralf Rotterdam (Köln, Düsseldorf, Münster) wird uns wieder kräftig einheizen. 

Kontakt: info@homosella.de

Impressum: Autonomes Schwulenreferat und Autonomes feministisches Frauen- und Lesbenreferat im AStA der Universität Trier, Universitätsring 12b, 54286 Trier

Haftungsausschluss (Disclaimer)

Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

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